Tipps und Tricks für Schreibnächte

Seid ihr bereit? Schreibarbeit! Morgen naht ein weiteres Mal die 23. Schreibnacht, ein Event in dem sich irre Autoren zusammen schließen um gemeinsam zu schreiben, zu korrigieren oder sich (höchstwahrscheinlich auch) gemeinsam von den eigentlichen Projekten abzulenken, aber selbst dann lohnt es sich.

Du warst noch nie bei einer Schreibnacht dabei? Ändere das! Schreibnächte wurden von Jennie Jäger eingeführt, einer fantastischen Autorin mit einer ebenso genialen Idee. Der Sinn hinter den Schreibnächten ist es, das epische Gefühl der Gemeinsamkeit kombiniert mit dem, des Schreibens zu verbinden und zu fühlen. Du sitzt an deinem Computer oder vor deinem Notizbuch, scheinbar alleine – aber das bist du nicht! Hundert andere Leute sitzen, zumindest in Gedanken, neben dir und motivieren dich, brüllen dich an weiter zu machen oder mssieren deine wunden Fingerknöchel, sollte es dir zu sehr weh tun. Das ist eines der besten Gefühle, die du haben kannst, neben Protagonisten zu ärgern und Leser in deinen Bann zu ziehen?

Wie läuft das denn jetzt ab? Du setzt dich kurz vor 20 Uhr an deinen Rechner, starrst teils auf ein weißes Stück Papier, teils auf die Facebook-Veranstaltung. Du wartest darauf, dass die Uhr auf 20 umschlägt und für dich offiziel die Schreibnacht begonnen hat. Jede Stunde wird hier eine Aufgabe für alle Autoren gestellt, die sich kurz ablenken oder inspirieren lassen wollen. Dazu gibt es einen Special Guest, dieses mal ist es Natalja Schmidt., sie ist Agentin einer eigenen Agentur. Dazu gehört sie noch einem Fantasy/ SciFi-Lektorat an. Du kannst dir Fragen überlegen, die du daraufhin stellst und am Ende kommst du mit ganz vielen Worten und neu angebrachtem Wissen zurück.

An was sollte man vorher denken? Manche Autoren stürmen unüberlegt in die Schreibnacht, das ist auch kein Problem. Bei mir allerdings habe ich immer das Gefühl, das wenn ich nichts vorbereite, irgendwann die Luft raus ist. Ich habe mir und euch einmal eine kleine ToDo Liste zusammen gestellt, wie ich mich für die Schreibnacht vorbereite.

TO DO:

  • Blog: Was euch eher nicht betrifft – ich muss ja noch diesen Beitrag fertig machen

  • Lesen: Lesen fördert beim Schreiben ungemein und deshalb würde ich gerne noch ca. 20 Seiten an meinem aktuellen Buch „Die Seiten der Welt“ lesen

  • Lesen²: dazu kommt dann noch das schnelle Einlesen in meine eigenen Projekte

  • Essen und Trinken: sehr wichtig! Wird von manchen zu ernst genommen, von Anderen unterschätzt. Ihr denkt ihr wollt abnehmen oder braucht es nicht – falsch! Ihr werdet essen wollen und irgendwann ist dann das Problem da, dass das ganze Essen in der Küche steht. Ich habe mir gestern alles gekauft, was ich brauche. Etwas Süßes, etwas Knuspriges, etwas Energiereiches, etwas Saures, etwas zum kauen und so weiter. Damit kann ich dann nicht verhungern oder verdursten!

  • Notizen bereit legen: Ich habe neben mir weißes Papier sowie mein Plotheft für Nebula/Kegaz bereit liegen, damit ich immer etwas notieren oder nachsehen kann

  • Musik bereitstellen: Manche Menschen können nicht ohne Musik, ich brauche sie nicht wirklich, aber schaden tut es auch nicht. Ich habe auf YT eine Playlist, sowie auch auf Spotify.

  • Inspiration?: Inspiration darf natürlich auch nicht fehlen. Ich habe meine Pinwände auf Pinterest und einen Inspirationsblog auf Tumblr. Da können mir die Ideen hoffentlich nicht so schnell ausgehen.

  • Was kann/will ich schreiben?: neben dem Heraussuchen der Projekte hört es nicht auf. Ich habe mir für beide Romane herausgeschrieben, was ich heute schreiben kann, um einen kleinen Leitfaden zu haben. So habe ich die Geschichte, so wie sie verlaufen soll, in meinem Kopf und frage mich später nicht, wie ich da oder da gelandet bin und wie ich wieder weg komme

  • einschreiben: Da weiß ich selber nicht so genau, ob ich das auch mache, denn einschreiben kann man ja auch wenn die Schreibnacht begonnen hat

  • speichern/öffnen: der Sicherheit zu Liebe speichere ich alles ab, an dem ich heute schreiben werde und öffne es schonmal, damit ich gleich richtig los schreiben kann!

So, das war meine kleine To-Do Liste, von denen ihr natürlich gerne die Punkte so übernehmen könnt, wie ihr wollt. Meine persönliche To-Do Liste ist da noch zehn Seiten dicker, immerhin muss ich die Koffer packen und für meinen Geburstag morgen alles ordentlich vorbereiten.

Aber zurück zur Schreibnacht, sorg dafür, dass du dich an dem Platz, an dem du dich gerade befindest, an dem du auch schreiben wohl fühlst. Ist der Sitz bequem, ist die Ablenkungsgefahr minimal und ist genügend Platz für dein Hirnchaos? Ja? Perfekt!Was ich dir auch noch empfehlen kann,ist ein Inspirationsspaziergang. Den habe ich vor 2 Monaten vor der Schreibnacht gemacht und es hat wirklich tolle Eindrücke gegeben und gleichzeitig ein tolles Gefühl hinterlassen.

Was soll ich überhaupt schreiben?: Wenn du kein Projekt hast oder nicht weißt, die du damit anfangen sollst, lohnen sich Writing Prompts. Ob du bei google, tumblr oder pinterest nachsiehst, ist vollkommen egal, kreative und inspirierende Ideen findest du überall. In meinem letzten Schreibnacht Know How habe ich ein paar für euch vorbereitet, hier sind sie! „Ich werde Trophäen aus ihrem Rückgrat machen!“

  • Ein verzweifelter Familienvater raubt, um an Geld zu kommen, ein Haus aus. Doch rechnet er nicht damit, das sein Opfer ein Zauberer ist!
  • Ein Mann benutzt seine Röntgen-Fähigkeiten, um die Reichen zu berauben und die Armen zu beschenken.
  • „Ich kann die dunkle Materie riechen!“
  • Wenn dein Haus sprechen könnte, was würde das Gemäuer wohl sagen?
    • Wir tanzten mit Monstern durch die Nacht
    • Um das Licht zu beschützen, arbeiten wir im Dunkel.
    • Ein Assi-Hauptschüler mit schlechter Sprache macht eine Zeitreise. Wie kommt seine Pöbelaussprache im 30. Jahrhundert an?
    • Gewitter, mit dem nicht zu scherzen ist, denn mit jedem Blitz landet ein neuer Mensch auf der Erde.
  • Mache aus der langweiligsten Tätigkeit des Lebens etwas furchtbar spannendes!
  • Du wurdest vor einigen Jahren begraben. Plötzlich weckt dich Licht, denn das Grab wurde geöffnet. Und über dir stehen grüßend Gruselgestalten der Halloweenwelt.

No-Gos: Es gibt gewisse Dinge, die du während einer Schreibnacht lieber vermeiden solltest und die sind: Fernsehen und all die anderen Dinge, die dich ablenken. Facebook kannst du wegen der Veranstaltung geöffnet lassen, aber bitte mach den Ton aus, damit dich die Nachrichten-Geräusche nicht irre machen. Twitter, Instagram, Whatsapp, Handy, nervige Eltern – alles was dich nerven könnte, bitte vorher ausschalten.

Vergiss nicht, zwischendurch auch mal von dem Desktop weg zu sehen, denn es schadet deinen Augen. Schau zur Abwechslung mal aus der Ferne, damit sich deine Augen auch an andere Sichtweisen gewöhnen.

Das war es dann mit meinem kleinen Einstiegs-Blogbeitrag zur Schreibnacht. Hoffentlich hat er euch gefallen und ihr schaut euch einmal die ganzen schönen Seiten an, die ich zwischendurch verlinkt habe 🙂

Viel Spaß heute Nacht, eure Paulina!

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Warum du kein Geld für Therapeuten ausgeben musst…

… klingt dieser Titel für euch auch dämlich? Ich hoffe mal nicht, sonst schreckt er euch am Ende noch ab. Also, zum Thema, heute ist ein schrecklicher Tag für mich weil gerade ALLES schief läuft. Was ich in solchen Fällen mache? Ich therapiere mich selber und nerve, anstatt anderer Leute, lieber meinen eigenen Computer im Selbstlernzentrum.

Kompliziert ist es ja nicht. Zuerst schreibe ich, weshalb alles so mistig ist und dann versuche ich, einen neuen Sichtpunkt auf die Dinge zu erhalten. Und dann tröste ich mich noch.

Das ist nicht all zu viel, aber ich denke, es ist vielleicht mal eine Idee, falls ihr auch mal genervt seid und euch beruhigen wollt. Ich kümmere mich jetzt wieder um meine Beschäftigung in den Freistunden und wünsche euch einen tollen Freitag … oder so.

Eure Pauli.

[TAG] Meine kleine Schreibwerkstatt

Meine-kleine-Schreibwerkstatt

Die liebe Lia hat einen Tag ins Leben gerufen, indem es um die Welt hinter den Büchern eines Autors geht. Da hab ich doch gerne mal mit gemacht!

Mit was schreibst du? Handschriftlich oder doch am Laptop? Welche Stifte nutzt du?

Meistens schreibe ich an meinem Laptop, weil es schneller und bequemer ist und whs. auch der heutigen Zeit entspricht. Wenn ich mit der Hand schreibe, dann meistens mit Kullis oder Notfalls mit Bleistift. Ich hab eine sehr krickelige Schrift und deshalb sind es oft nur Ideen, die per Stift einen Weg auf einen Zettel finden.

Hast du Notizbücher & Schreibblöcke? Zeige sie uns!

Ja, ich habe Notizbücher und auch Schreibblöcke, aber die variieren ständig. Meistens schreibe ich auf den unspektakulären Blätter meiner Schul-collegeblöcke (das ist auch der Grund, warum ich kein Bild davon mache) Für mein Projekt Corvus habe ich ein Playboy-Notizbuch, das man hier später noch mal sehen wird und einen Jahreskalender wo manchmal auch meine Ideen oder Texte landen.

Womit schreibst du noch?

Wie gesagt mit meinem Laptop oder Stiften, mehr Auswahl gibt es da nicht. Ich besitze ein verstaubtes Diktiergerät das ich, meiner Stimme ängstlich, nicht mehr benutze.

Motivation & Inspiration wo nimmst du diese her?

Inspiration finde ich meist im normalen Leben, wie fast jeder Autor. Alleine was ich manchmal für einen Schrott von mir gebe kann schon recht inspirierend sein. Ich lese viel und finde zwischen den Zeilen Ideen oder auf Seiten wie Pinterest oder Tumblr.

Meine Motivation bekomme ich durch meinen GpBP (Get published Bitch Plan) = jeden Tag 500 Wörter und im April veröffentlichen. Außerdem hilft die Unterstützung meiner Freunde und die Lobeshymnen meiner Texte von Kollegen sehr (das kommt jetzt sehr eitel vor … aber so ist es halt ^^)

Dein/e Lieblingsgetränk/e o. Lieblingsnervennahrung ist…?

Die Sache mit dem Essen ist, wenn ich einmal anfange höre ich nur ungerne auf. Während des Schreibens esse ich eigentlich nicht viel, weil die leckeren Gummibären oder Salzstangen oft interessanter scheinen als das geöffnete Dokument. Gerade steht nur eine Flasche Wasser neben mir oder sonst vielleicht mal Chips. Müsste ich mich entscheiden, dann wäre mein Lieblingsgetränk ein schöner heißer (Lillifee-) Tee oder eine heiße Zitrone. Zum Essen dann bitte irgendeine Nussmischung oder Salzstangen.

Schreibmusik – hörst du welche oder schreibst du doch lieber im stillen Kämmerlein?

Kommt je auf die Situation an. Manchmal hilft es Musik zu hören und manchmal lenkt es mich nur ab. Wenn ich wichtige Szenen schreibe bleibt die Musik meist aus. Zum NaNoWriMo und am Anfang meines GpBP hatte ich auch viel Musik laufen. Darunter waren meistens Violinen Cover oder andere Instrumentale Lieder (die trotzdem zum Mitsingen animiert haben) oder Imagine Dragons mit Warrior, weil es einfach so gut gepasst hat.

Schreibratgeber – hast du welche? Nutzt du sie? Kannst du welche empfehlen?

Ja, ich habe Ratgeber aber ich nutze sie schon lange nicht mehr. Mein Problem dabei ist, das die Ratgeber viel zu trist und langweilig geschrieben sind und immer die gleichen Themen behandeln. Grade Jugendliche wollen sich nicht in Regeln einschrenken lassen und da wäre die Offenheit eines solchen Buches schon sehr wünschbar. Ich habe über Bianca & Co. herausgefunden, was Heldenreise und 7-Punkte-Struktur ist, was ich durch meine ersten Ratgeber nicht gewusst habe. Ich empfehle euch schon einmal den Schreibratgeber, den ich und Lisa momentan schreiben und der auch für das jüngere Publikum interessant sein könnte.

Dein Schreiballtag – erzähl uns doch davon.

Mein Schreiballtag beginnt meist erst, wenn ich Schulschluss habe. Sobald ich zu Hause angekommen bin, setze ich mich an meinen Laptop und hacke ein paar Wörter herunter. Zumindest mein Wortziel muss erreicht sein. Wenn ich Glück habe, bin ich im Schreibfluss und höre nicht mehr so schnell auf. Mit Pech kommen dann Ablenkung und mein Schreibtag ist zu Ende. Am Wochenende schreibe ich meistens Nachts während ich irgendwelche Sendungen (neustens American Dad, Invader Zim u. Co. ) schaue.

Projekte: Wie viele hast du angefangen? Sind in Planung? In Überarbeitung? In deinem Kopf?

Angefangen sind es sehr Viele. Schreiben tu (was für ein Deutsch) ich gerade nur Corvus. In Überarbeitung ist bisher noch gar keines, weil ich noch nie so weit gekommen bin und in meinem Kopf bzw. in Planung sind Erste Wellen, Wir kämpfen für ein neues Eden und Blutmond.

Social Media – hier bin ich zu finden.

Facebook

Pinterest

Instagramm

So das war es dann auch mit dem TAG. Wer möchte, kann ihn gerne selber bewältigen :* Einen schönen Mittwoch noch!!

[AppTest] Writometer

Ich hab mir jetzt mal die App für Autoren namens Writometer (oh nein, ein Anglizismen in Anmarsch) „gedownloaded“ und geb euch jetzt mal ein kleines Feedback, wie ich es so finde.

Gleich zu Beginn darf man sein Projekt eintragen. Dazu gehört der Titel, das Ziel (also wieviele Worte man gerne haben möchte), das tägliche Schreibziel  und wann man es gerne fertig haben möchte. Wenn man Ziel und Tagesziel eingetragen hat, rechnet sich meistens die Deadline von selber aus, die kann man aber auch ändern“ Dazu kann man entscheiden, ob es ein neues, oder ein gestartetes Projekt ist und einen Erinnerungsalarm zum Schreiben einstellen.

Klickt man dann auf „Start writing!“ bekommt man die Übersicht über alle seine Projekte. Ein süßes Feature ist das darüber stehende und motivierende Zitat. In der Kleinanzeige sieht man das bisherige Wordziel (so wie beim NaNo) und wie weit es erfüllt ist. Wenn man auf die drei senkrechten Punkte in der rechten Ecke klickt, bekommt man recht nette Informationen.

So zum Beispiel bei den Details, die einem Übersicht geben über alles geschaffte. Bei Browse Writing Log kann man sehen, wie man in den letzten Tagen so geschrieben hat – anhand einer hübschen Statistik. Bei Log Entry kann man dann notieren, wie viel man heute oder um welche Uhrzeit geschrieben hat. Also Daumen hoch!

Start Timer! Ein kleines WordWar Wunder. Man stellt die Zeit ein und der Timer nimmt die ganze Seite ein, sodass man auch nicht abgelenkt werden kann. Als Belohnung erhält man Guavas, das sind Punkte die man sammelt, wenn man schreibt.

Unter Toolbox findet man dann noch ein bisschen Inspiration. Zum Beispiel das Wort des Tages, oder man sucht selber Wörter raus. Man kann sich auch inspirieren lassen beim Wort-Salat.

Die App ist zwar auf Englisch, das steht aber nur bei den Inspirationen  unter Toolbox wirklich im Wege. Die App ist eine gute Hilfe für jeden Autoren und ich kann sie nur empfehlen!

Viel Spaß! Eure Pauli

Get Published Bitch! Plan #November

Get Published Bitch Plan – die Seite und hier das letzte Update!

Der November brachte den NaNo mit sich. Das bedeutet, ganze 50 Tausend Wörter, die zu schreiben sind. Und ich habe mich echt auf den NaNo gefreut! Meine Freunde war am 30. Oktober kaum noch zu halten. Als der 1. November noch keine Stunde alt war, hatte ich schon mein Tagesziel von 1,667 Wörter geknackt. Der Tag brachte, so motiviert ich war, 10 Tausend Wörter. Am Samstag war es halb so erfolgreich mit ganzen 5k. Da dann auch schon das Wochenende wieder vorbei war, ging alles ein bisschen langsamer von statten und ich erholte mich erstmal wieder von den 15k des Wochenendes. Allerdings wurde mir schnell klar, das ich mal wieder rein hauen muss. Alles in allem musste ich mich irgendwann wieder regelmäßiger an meine Geschichte setzen. Wie fast in jedem Jahr ging es am Anfang halt besser, als zuvor. Gegen Ende ging es dann leider immer ein bsisschen schwieriger. Die letzten Tage allerdings habe ich wieder hart an den letzten 10k gearbeitet. Allerdings hatte ich am Freitag große Sorge, das ich die letzten 5k nicht mehr schaffe, da so viel bevorstand (Weihnachtsmarkt, Mathe … usw) Aber dann, durch die nette Motivation netter Autoren habe ich die letzten Wörter auch noch raus gehaun und bin mit breitem Lächeln und „We are the Champions“ im Hintergrund durch den Raum gelaufen.

Nun zum NaNo-Finger. Letzte Woche Freitag (also am 20.) hat mein Mittelfinger plötzlich angefangen weh zu tun. Erst habe ich mir gedacht, das es nix qäre aber nach einer Woche war er dann doppelt so dick. Man kann sich wahrscheinlich vorstellen, wie doof es ist, mit so einem Finger zu schreiben. Aber ich habe versucht, trotzdem ein paar Wörter zusammen zu bekommen. So habe ich Irinas Rat befolgt und mit Stiften auf der Tastatur geschrieben. Leider war das viel zu langsam. Sonst habe ich einfach versucht, meinen Mittelfinger auszulassen. Um alle gutherzigen Gemüter unter euch zu beruhigen, kann ich euch sagen, das es langsam wieder besser wird.

Irinas Hinterhalt. Könnte fast ein Buchtitel sein. Also, ich hab nach Inspiration und Motivation gesucht und das dummerweise auf Irinas Buchcoverseite. Da fand ich nämlich ein unglaublich tolles Cover zu dem mir eine unglaublich tolle Geschichte eingefallen ist. Irinas Angebot: Wenn du die Geschichte zu Ende geschrieben hast, bevor es jemand gekauft hat, schenke ich es dir… o.O Ja. Das ist doch echt eine Mega Falle. Aber ich möchte erst einmal Corvus zu Ende bringen.

Was im Dezember auf mich zu kommt? Ich werde mich erstmal ein wenig zurück legen, weil der NaNo mich echt erschöpft hat. Ich werde mich trotzdem dran setzen, Corvus II und I zu beenden. Nebenbei bastle ich auch noch an einer Dezember Bibel – einem kleinen Adventskalender und Guide für die Weihnachtszeit. Und natürlich genieße ich schön die Weihnachtszeit.

Der November hat mir ganze 50k und 160 Seiten eingebracht. Und einen Krieg der da nicht sein sollte. Ich bin ein wenig unsicher mit manchen Verläufen der Story aber ich ignoriere meine Zweifel und schreib erstmal zu Ende. Korrigieren kann ich später!

Alles nur Ausreden – Schreiblügen und wie ich sie besiege!

Ich arbeite momentan ja an dem Get-published-Bitch! Plan. Da lass ich mir die Chance nicht entgehen, ein paar Ausreden zu iliminieren, die sich nicht mehr in meinen Schreiballtag schleichen. Die Inspiration habe ich von dem Artikel „28 Lügen, die sie davon abhalten, ihr Ding zu machen“. Nicht alle „Lügen“ fand ich dabei so … treffend, aber die lasse ich dann eben aus!

  • Was werden meine Kollegen oder Freunde denken?“

Ja, ja. In Zeiten  wo man wirklich wegen allem gemobbt wird, kann das schon eine berechtigte Frage sein. Ihr wisst ja vielleicht, das ich eine kleine Rampensau bin. Umso mehr mich nach meinem Hobbie fragen, umso berühmter fühle ich mich. Also habe ich eigentlich keine Angst davor, das ich mich oute. Es wissen sowieso schon alle und wer noch nicht, dem stopfe ich meinen vollen Schreibmäßigen Chaos ins Gesicht!

  • „Morgen fange ich an“

Morgen, übermorgen .. huch, das Morgen ist ja schon drei Jahre her! Schock schwere Not, klar kenne ich so was. Aber „Anfangen“ schiebe ich eigentlich kaum auf, denn ich freu mich immer wahnsinnig auf den Anfang. Aber wenn die ersten 50 Seiten geschrieben sind und es langsam ins Stolpern kommt … na ja, das kennt jeder. Tipp: Ic schreibe ja jeden Tag meine 500 Wörter, die halten mich eben am Ball. In den letzten Tagen habe ich meinen Vorsatz ein bisschen hängen lassen und war vollkommen raus und Lust hatte ich noch weniger. Wenn man immer ein bisschen schreibt, kommt man auch besser rein und schreibt auch flüßiger. Finde zumindest ich!

  • „Ich werde niemals so gut wie die Großen“

Ok, mein Tipp: Hochnäsigkeit, Eingebildet sein und Selbstvertrauen. Anstatt so etwas zu sagen, brüll doch einfach wie Spongebob von dem Dach deiner Ananas, wie gut du bist! „ICH BIN GENAUSO GUT!“ oder „DIE GROßEN WERDEN NIE SO GUT WIE ICH!“ 🙂 Außerdem kannst du doch gar nicht wissen, ob du nicht so gut bist, wie Funke, Meyer oder King. Zumidest nicht, wenn du endlich anfängst.

  • „Ich bin zu alt“

Armes Put Put. Aber – Na Und? Nohc mehr Erfahrungen in deine Geschichte en zu bringen ist doch perfekt!! Das Alter hat wirklich nie etwas zu sagen (ok, vielleicht bei Dangerous Sports, aber sonst)! Es ist nie zu spät , sein eigenes Ding zu  machen.

  • „Ich bin zu jung!“

Ist doch gut. Umso jünger, um so früher kannst du anfangen zu lernen, anfangen zu veröffentlichen. Außerdem bekommst du deine Hilfe auch über Seiten wie diese hier. Deine Erfahrung übers Schreiben erhälst du aber nur durch eine Sache: Schreiben!

  • „Ich habe keine Zeit

Vielleicht hast du einfach nur nicht den Willen, dein Ding endlich durch zu ziehen. Schreib einfach!  Zeit hast du immer. Schalte den Fernseher aus, leg das Handy weg und kümmer dich um dein Manuskript und nicht um deine Fanseite.

Noch ein kleiner Tipp vorher ( muss mich langsam für die Schule fertig machen) – Bevor ich schreibe, schalte ich mir eine Gute-Laune-Motivations Playlist ein. Gerade höre ich zum Beispiel : Go Your Own Way“ von Fleetwod Mac, was irgendwie gut passt.

Pauli grüßt 🙂

Die Hälfte ist geschafft ~ Mein NaNo Update Nummero 2

Wieder beantworte ich Tinka Beere´s Fragen zum Thema NaNo und ich bin echt geschockt, das es schon die 2 Woche ist, die sich dem Ende zuneigt. Also hau ich sie mal raus 🙂

Wie lief es in dieser Woche? Hast du geschafft, was du dir vorgenommen hast? Bist du noch im Plan?

Eigentlich lief es nicht so gut in der Woche – finde zumindest ich. Ich habe zwar ca. 8k geschrieben, aber zufrieden bin ich nicht, denn mein Tagesziel von 1,667 Wörtern ist dabei trotzdem nicht heraus gekommen. Aber ich habe bisher 28 k, was bedeutet, das ich noch sicher auf meiner Linie bin.

Sträuben sich deine Charaktere oder sind sie brav?

Süße Frage, aber meine Charaktere sind so oder so nie brav. Sie wollen gerade nicht so wie ich will, irgendwie haben sie schon wieder ihr Eigenleben entwickelt, aber ich denke, das ist noch normal. Umso mehr (kontrolliertes) Eigenleben, umso lebendiger kommen die Charas ja auch rüber. Aber ich versteh mich mit Jacky, Tobi und Corvus sowieso gut *intercharacteristisches High-Five*

Bist schon von deinem Plot abgewichen oder hast du von Anfang an ohne geschrieben?

OH JA! Das ist echt verrückt, denn eigentlich war das nicht geplant. Aber ohne diesen kleinen Schwenker wäre die Geschichte dann doch ein bisschen Ereignislos gewesen und so kann ich noch ein paar Seiten raushauen 🙂 Ein kleiner Krieg hat sich nämlich in meine Geschichte geschlichen, von dem ich keine Ahnung habe, wie er enden soll. Aber das werden wir noch sehen, gelle?

Hast du schon ein bisschen geschummelt, also angefangen deine Geschichte zu strecken, weil du gemerkt hast, dass du vielleicht mit den 50.000 Wörtern für nicht hinkommst? Oder musst du eher noch Wörter dranhängen, um deine Geschichte zu beenden?

Hmm. Ich denke, ich werde mit den 50 k gut auskommen, ob es noch sehr viel mehr wird, weiß ich allerdings nicht. Vielleicht ein paar. Aber wirklich geschummelt habe ich eigentlich nicht. Also klar, ich hab was nues in meine Geschichte reingebracht, aber ich finde ja nicht, das das jetzt schummeln ist.

Durch die NaNo-Seite, Foren und Gruppen hat man viele Möglichkeiten, sich mit anderen Autoren zu vernetzen. Hast du schon tolle neue Leute kennengelernt und zarte Freundschaftsbande für die Zukunft geknüpft?

Nicht wirklich, die meisten kenne ich ja schon 🙂 Also in meiner ❤ -haften Schrebgruppe bekomme ich sowieso Motivation! Das sind halt einfach die besten! Und hier mal ein kleiner Dank an meine Schwester 😉

Was motiviert dich im Moment am meisten?

Ich mich selber. Außerdem hat letztens eine „kollegin“  von mir veröffentlicht und ich seh, wie toll es ist, ein Buch veröffentlicht zu haben und das motiviert genauso. Aber sonst sind eben auch die Anderen aus meiner Schreibgruppe da und feuern mich an. Ich sehe gerade, das Tinka sehr von Statistiken motiviert ist und da gilt für mich ein klares NEIN! . Ich hasse Statistiken! Das ist so … treibend und irgendwo deprimiert und nervt es mich auch, ständig von irgendeinem Heini überholt zu werden.

Das wars dann auch für heute. Hoffentlich habt ihr noch viel Spaß am NaNo. Ich habe ja jetzt mein Wortziel herunter geschraubt, weil es mir in letzter Zeit nicht so gut geht und ich dann doch leiber meine 500 Wörter schreibe anstatt mich mit 1,667 abrackere.

Pauli grüßt 😀