[Mini Buchgedanken] Der innere Dämon

Mein liebes Schwesterherz hat jetzt auch Veröffentlicht und nun besitzen wir die Power der Veröffentlichung 😀 Ich selbst hab ihre Geschichte leider noch nicht lesen können, aber wenn dann schreib ich ihr bestimmt auch eine Rezi. Also Julie: Mach weiter so, ich glaub an dich 🙂 Und jetzt – kauft ihr Buch 🙂 oder meines. Ist euch überlassen 😉

Die Woche rund ums Buch! Teil 5 – Die Rezensionistin

Zuletzt kommt jetzt der Bericht, indem es um den letzten Schritt des Buches geht. Denn am Ende landet es bei euch, den Lesern und dem Rezensionisten. Tinka Beere hat mir ein paar Antworten zur Verfügung gestellt.

  1. Wer bist du überhaupt?

Tinka. 22. Leserin. Autorin. Pferdeliebhaberin. Träumerin. Hundefan. Ich selbst. Studentin. Schwester. Tochter. Tante. Cousine. Nichte. Printbuchleserin. Smartphonebesitzerin. Grüne-Pflanzenbesitzerin. Hobbyfotografin. Bastlerin. Freundin.

  1. Wie bist du dazu gekommen, Rezensionen zu schreiben?

Es hat sich angeboten, weil mein Blog sich ums Lesen und Schreiben drehen sollte. Von Anfang an. Ich glaube, dadurch bekommen meine zukünftigen (Roman-)Leser einen guten Einblick in das, was mich interessiert und in welche Richtung ich schreibe.

  1. Schreibst du zu allen Büchern eine Rezension oder nur zu bestimmten?

Nein. Ich schreibe zu allen Büchern eine Rezension, die ich privat lese. Also keine Schreibratgeber oder Büchern, die ich für die Uni lese (es sei denn, sie gefallen mir).

  1. Weißt du noch, was das erste Buch war, das du jemals gelesen hast?

Ja. Ich habe den Anfang des Buches x-Mal abgeschrieben, weil es mir so gefallen hat 😀 Ich glaube, es war das erste Buch, das ich wirklich alleine gelesen habe. Leider fällt mir der Titel nicht mehr ein. Aber es geht darum, dass die Tiere aus dem Zoo wieder in ihre Heimatländer flüchten und ein kleiner Junge reist um die Welt und bringt sie wieder zum Zoo zurück.

  1. Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

Uff, das ist nicht einfach. Es gibt viele Bücher, die ich wirklich gerne mag. Aber ich glaube, mein absolutes Lieblingsbuch ist „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes. Es ist eines der wenigen Bücher, mit denen ich die Nacht, obwohl ich am nächsten Morgen früh raus musste, durchgemacht habe.

  1. Was muss ein Buch deiner Meinung nach vorweisen, um von dir 5 Sterne zu erhalten?

Es muss mich faszinieren, fesseln und darf keine übermäßigen inhaltlichen oder Rechtschreibfehler haben.

  1. Was gehört zu deinen Beurteilungskriterien? (z.B. Schreibweise usw.)

Ich habe gemerkt, dass nicht jedes Buch nach den gleichen Kriterien abgehandelt werden kann, also passe ich die Kriterien dem Buch an. So kann ich auch Besonderheiten hervorheben, die mir bei anderen Büchern nicht aufgefallen sind, im Positiven oder Negativen. Meistens bewerte ich aber die Handlung, die Charaktere und die Schreibweise.

  1. Was würdest du von Rezensionisten erwarten, die irgendwann mal dein Buch beurteilen?

Ehrlichkeit. Ich habe gar nichts davon, wenn mein Buch in den Himmel gelobt wird, es aber eigentlich nicht gefällt. Und dann sollte negative Kritik auch begründet sein.

Mein Blog: http://tinkabeere.wordpress.com/

 

Infowoche rund ums Buch ~ Teil 4 ~ Coverdesign

Nachdem die Geschichte von einem Verlag akzeptiert und ordentlich lektoriert wurde, geht es an die Veröffentlichung. Und was ist wichtig, für eine Veröffentlichung? Genau, das Cover. Heute lernt ihr etwas mehr über das Designen von Covern. Viel Spaß.

  • Wer bist du denn eigentlich?cover irina

Ich bin Irina Bolgert, Chemnitzer Grafikerin von Book Dresses .Ursprünglich komme ich aus Kasachstan und bin die Tochter zweier Künstler. Zudem bin ich noch eine Katzenbesitzerin und ein großer Fan von Final Fantasy und Harry Potter.

  • Wie bist du dazu gekommen, Cover zugestallten?

Noch bevor ich meinen Job als Grafikerin in einer Werbeagentur begann, gestaltete ich Fotomontagen für Freunde und illustrierte wahnsinnig gern. In der Werbung kommt man nicht oft zum Illustrieren und so habe ich es vermisst. Durch das Schreiben stehe ich in engem Kontakt zu Autoren und kann somit meine Wünsche und meine Fähigkeiten zu etwas Neuem verknüpfen – dem Coverdesign.

  • Lohnt es sich, Cover-Designer zu werden?

Was sind die Vor- und Nachteile? Es lohnt sich immer, seine Träume zu verwirklichen. Die Vorteile sind natürlich, dass ich direkt mit Autoren arbeiten kann und sie mir vertrauen und freie Hand lassen, was in so einem kreativen Prozess wichtig ist. Ein großer Nachteil ist, dass ich das Ganze neben meinem Hauptberuf in meiner Freizeit mache und Nachts müde ins Bett falle. Aber solange es Spaß macht, nehme ich diese zusätzliche Arbeit gern in Kauf.

  • Wieviel verdienst du im Monat mit deinem Online-Shop?

Ich besitze noch keinen Online-Shop, ich bevorzuge den direkten Kontakt zu meinen Kunden. Meine Nebentätigkeit habe ich erst vor knapp zwei Monaten begonnen und kann noch keine Prognose über den Verdienst aufstellen. Zum Leben reicht es zumindest noch nicht 🙂

  • Wie lange dauert es gewöhnlich ein Cover zu gestalten?

Ein einfaches Cover entsteht innerhalb vier Stunden, für komplexere Arbeiten benötige ich schon bis zu vier Tage.

  • Wie lässt du dich für deine Cover inspirieren?

Zunächst lese ich mir den Klappentext durch und erfrage, was sich der Autor wünscht. Dann sehe ich meist schon ein Bild vor mir. Wenn mir allerdings gar nichts einfallen will, recherchiere ich ein über die Thematik, die das Buch behandelt, da kommt die Inspiration von selbst.

  • Wie gut sind die Chancen für Anfänger?

Gerade gibt es viele Möglichkeiten für einen Einstieg ins Coverdesign, denn die Indie-Szene boomt und die Autoren, die zu Beginn ihre Cover im Alleingang gestaltet haben, sind jetzt gewillt, einen Coverdesigner zu beauftragen, um höhere Verkaufszahlen zu erzielen.

  • Worauf kommt es bei der Gestaltung eines Buchcovers besonders an?

Die Programmkenntnisse sollten erlernt und ausgebaut werden und man darf nicht jeden Kundenwunsch umsetzen, denn als Designer trägt man auch die beratende Rolle und muss dem Autor erklären, warum dieser oder jener Wunsch dem Cover schadet, statt hilft.

  • Wie wichtig ist das Cover für den Erfolg eines Buches?

Sehr wichtig! Der Leser lässt erst die Augen über die Covervielfalt schweifen, erst dann greift er zu und liest sich den Klappentext durch.

  • Gibt es Trends in der Cover-Gestaltung?

In der Grafik gibt es so viele Techniken und man sticht heraus, wenn man seinen eigenen Stil entwickelt. Trends gibt es viele, es ist ein Kunststück im schnell auf den Zug zu springen und rechtzeitig aufzusteigen, bevor es zu überladen ist. Designer müssen aktiv und neugierig bleiben, damit sie nicht zehn Jahre lang das gleiche Motiv und die gleiche Technik verwenden. Allerdings sollte man nicht um jeden Preis einem Kunden eine Technik aufdrängen, die überhaupt nicht zu seinem Buch passt. Es ist besser individuell an die Geschichte heranzugehen.

  • Wer entscheidet am Ende darüber, welcher Entwurf genommen wird?

Natürlich liegt das letzte Wort beim Autor, aber man sollte bei den Entwurfvorschlägen auch eine Empfehlung aussprechen, damit wirklich das beste Cover ausgewählt wird.

  • Welches Buchcover das nicht von dir ist, findest du absolut gut?

Es gibt viele schöne, aber derzeit finde ich das Cover von „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson cool, weil es ungewöhnlich ist und auffällt.

  • Von wo bekommst du die Bilder, die auf deinen Covers zusehen sind? (falls du das verraten willst)

Einige Bilder kaufe ich bei shutterstock.com oder fotolia.com, aber ich fotografiere auch selbst, ein Bildarchiv mit Strukturen und Details ist von Bedeutung. Ich fotomontiere auch aus Freunden (mit ihrer Erlaubnis natürlich) Personen, die nicht existieren. Das dauert zwar, aber man hat am Ende ein individuelles Cover.

  • Zuletzt: Hast du einen kleinen Tipp, einen Rat usw. für Anfänger im Cover-Geschäft?

Wenn ihr einen Coverauftrag erhaltet, gestaltet nicht wild drauf los, sondern denkt euch erst zwei oder drei unterschiedliche Konzepte aus und stellt sie dem Autor vor. Denn wenn ihr schon von Anfang an Entwürfe anbietet, kann es passieren, dass ihr immer wieder ins Blinde gestaltet und dem Autor gefällt es nicht. Oft hängt es damit zusammen, dass die Kunden noch keine Ideen haben. Mit den Konzeptvorschlägen gebt ihr ihm eine genaue Vorstellung, auf die er sich konzentriert und sich damit anfreundet.

Und nun noch zwei Cover von Irina, die unterschiedlicher und schöner nicht sein könnten.

 

irina cover 2cover irina 1

 

Hiermit danke ich Irina noch einmal dafür, das sie eifrig die Fragen beantwortet und Bilder zur Verfügung gestellt hat. Ich wünsche dir noch viel Erfolg und allen Jung-Designern ebenfalls.

Paulina

 

Die Woche rund um das Buch! Teil 3 – Der Verleger

Wenn das Buch geschrieben ist, geht es meist darum, es zu veröffentlichen (nach der Überarbeitung). Deshalb habe ich heute den Verleger Marlon Baker vorzustellen. Viel Spaß.

1. Wer sind Sie eigentlich?Ich würde mich selbst einen Schriftsteller, Verleger und Filmemacher aus Leidenschaft nennen, denn in jedes meiner Werke stecke ich sehr viel Herzblut … wenn ich denn an einer Geschichte „Blut geleckt“ habe! Ich blicke auf eine über 20-jährige Karriere zurück, in der ich bis dato weit über 30 Titel veröffentlicht habe; darunter auch die erfolgreichste E-Book-Trilogie aller Zeiten KANNIBALEN UNTER UNS, die es nun auch in Deutscher Sprache zu kaufen gibt. Ich schreibe vor allem Krimis, Thriller und „experimentelle Bücher“, wie ich sie gerne nenne.

2. Wie, Wann und Warum haben Sie sich dazu entschlossen, Verleger zu werden?Ich bin Verleger geworden, weil ich ganz besonderen Büchern dazu verhelfen will, Leser zu finden. Dabei veröffentliche ich nicht Masse sondern Klasse. Wer von mir verlegt werden will, muss ein wirklich aussagefähiges Manuskript / Idee vorlegen und einen langen Atem mitbringen, denn Bestseller entstehen nicht über Nacht … sondern jedes Buch braucht seine Zeit, um die Leser zu finden, die es verdient!

3. Wie kann man Verleger werden? Verleger kann im Grunde jeder werden, der den Buchmarkt kennt und neben viel Kreativität auch einen Sinn fürs Geschäftliche mit bringt. Mein Verlag ist nicht besonders groß, doch durch die Veröffentlichungen der Autor/innen wächst nicht nur der Bestand an Titeln, sondern auch das Fundament, auf den man aufbauen kann …

Welche Vorteile haben kleinere Verlage gegenüber den Großen?kleine Verlage sind in aller Regel flexibler und können besser auf den Markt reagieren, auch können kleine Verlage einem Buch Zeit geben, um zu wachsen, statt es nach einem Jahr zu verramschen. Kleine Verlage können auch besser eine Zielgruppe ansprechen, da sie nicht selten auf ein Genre spezialisiert sind.

Was sind die Nachteile? ein Nachteil ist, dass man oft von Buchhandlungen nicht wahrgenommen wird, da es kleine Verlage inzwischen zuhauf gibt. Auch kann der Verlag schneller in Verruf kommen, als einem lieb sein kann, wenn die falschen Kritiken zur falschen Zeit am falschen Ort auftauchen …

6.Welche Kriterien muss ein Manuskript erfüllen, um von Ihnen akzeptiert zu werden? wohl jeder Verleger – ganz gleich ob groß oder klein – wünscht sich vor allem fehlerfreie Manuskripte, die nicht auf jeder Seite mit 20 Fehlern oder mehr aufwarten, die Handlung und die Charaktere müssen stimmen und die Geschichte gut erzählt … dann ist es oft eine „Bauchentscheidung“, ob man das Buch bringen will, oder nicht!

7.Was kann man bei ihrem Verlag erwarten? der mysteria Verlag ist auf fantastische Literatur spezialisiert, somit kann der Leser erwarten, dass wir ihm Türen öffnen, die ins Fantastische und Magische gehen … und ein Autor kann darauf zählen, dass Leser der anvisierten Genre auch auf sein Buch aufmerksam werden, wenn wir es z. B. im Newsletter vorstellen …

8.Wie finden Sie Zeit, um sich um ihren Verlag und die Autoren zu kümmern? neben meiner Tätigkeit, ein „Vollblut-Schriftsteller“ zu sein, widme ich meinem Verlag an drei Tagen in der Woche meine ungeteilte Aufmerksamkeit, an diesen Tagen kümmere ich mich um alle Mails, die eingehen, um Anfragen und die Pressemeldungen. Wenn es mal länger dauert, bis ich mich melde, so ist das keine böse Absicht, sondern gehört zum Verlagsgeschäft dazu 😉

 9. Zuletzt – was raten Sie jungen Schriftstellern, die gerne bei Ihrem Verlag veröffentlichen wollen würden? junge Autor/innen, die mit dem mysteria Verlag Kontakt aufnehmen, sollten uns nicht gleich ellenlange Mails schreiben und wie toll ihre Geschichte doch ist, sondern lieber alles zusammenstellen, was wichtig ist: eine kurze Leseprobe, ein Exposé, eine Vita … evtl. einen Vorschlag fürs Cover … sollte die Leseprobe überzeugen, fordere ich dann dazu auf, das gesamte Manuskript einzureichen, überzeugt auch das, gibt es ein Telefonat, wo alles Weitere besprochen wird. Und vor allem rate ich jungen Autor/innen immer weiter zu schreiben und sich von Rückschlägen nicht beeindrucken oder gar einschüchtern zu lassen. Auch mit Kritik müssen Autoren zu leben lernen … Ist das alles vorhanden, wird man sicher seinen Weg gehen …

 

 

 

Die Woche rund ums Buch! Teil 2 – Die Autorin

Auch heute gibt’s noch einmal die Autorin. Einfach um mal zu sehen, wie verschieden die Wege eines Autors sein können.

1. Wer bist du denn eigentlich? Ich bin Carolin, 20 Jahre alt, studiere Journalistik und träume davon, Menschen mit meinen Geschichten zu berühren.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Seitdem ich lesen kann, lese ich sehr viel und irgendwann hatte ich die Nase voll, dass in den Büchern immer „die Falschen“ gestorben sind. Deswegen habe ich angefangen, selbst Geschichten zu schreiben, um selbst bestimmen zu können, wer lebt, glücklich wird und stirbt.

3. Was inspirierte dich zu deiner ersten Veröffentlichung?Das war ein Traum. Ich hatte den Grundplot geträumt und habe am nächsten Morgen gleich angefangen, an der Geschichte zu arbeiten.

4. Woran arbeitest du gerade? Ich arbeite gerade an einem Fantasy-Ratgeber-Roman. Das wird ein Ratgeber für Autoren, der in eine Fantasy-Rahmenhandlung eingebettet ist. Mehr verrate ich noch nicht J Aber es wird eine geballte Ladung Fantasy drin sein.

5. Warum hast du dich dazu entschieden, unter die Selfpublisher zu gehen?Ich habe mich dafür entschieden, weil ich beim Selfpublishing viele Freiheiten habe. Ich kann zum Beispiel selbst entscheiden, wen ich mit dem Cover beauftrage oder in wessen Hände ich das Lektorat lege. Außerdem kann ich zum Beispiel meine eigenen Ideen im Marketing umsetzen.

6. Was sind die Vor- und Nachteile des Selfpublishings im Gegensatz zum Veröffentlichen unter einem Verlag? Ein klarer Nachteil ist, dass man beim Selfpublishing Cover, Lektorat und Co. aus eigener Tasche zahlen muss. Man muss immer hoffen, dass man das Geld durch die Einnahmen aus dem Buch wieder reinkriegt. Dafür hat man den Vorteil, dass man alles selbst entscheiden kann, von Cover, Lektorat über Marketing und Freiexemplare. Man muss nichts mit einem Verlag absprechen.

7. Wie siehst du deine Zukunft als Autorin? Könntest du dir vorstellen, hauptberuflich Autorin zu werden?Es wäre traumhaft, hauptberuflich Autorin zu sein, auch wenn das ein härterer Job ist, als ich dachte. Dazu muss man sehr diszipliniert sein. Doch mit Büchern genügend Geld zum Leben zu verdienen, ist sehr schwer, deswegen werde ich wahrscheinlich nebenberufliche Autorin sein. Es sei denn, ich erhalte irgendwann die Chance meines Lebens und kann sehr viele Menschen mit meinen Geschichten berühren J

8. Hast du neben Uni (?) und dem sozialen Leben überhaupt noch genügend Zeit zum Schreiben?Ich muss mir die Zeit zum Schreiben schaffen. Vor allem in Prüfungszeiten an der Uni muss das Schreiben auch mal hinten anstehen und ich komme gar nicht dazu. Aber sonst sehe ich einfach zu, dass ich mir Zeit für meine Geschichten nehme.

9. Was hast du neben dem Schreiben noch für Hobbies? Ich gehe sehr gerne spazieren und habe ein Faible für geheimnisvolle Orte wie zum Beispiel alte Burgen. Außerdem lese ich viel und mache Zumba.

10. Wie lange dauert es bei dir von der Idee bis zum fertigen Buch?Das ist unterschiedlich und hängt davon ab, wie viel Zeit ich zum Schreiben habe. Für mein erstes Buch habe ich zum Beispiel ein Jahr gebraucht, jetzt geht das ein bisschen schneller, weil ich mehr Schreibroutine habe.

11. Wie hat sich dein Leben durch die Veröffentlichung verändert? Erkennen dich Leute auf der Straße oder ist es noch wie zuvor? Ich habe mein erstes Buch nur in kleiner Auflage bei einem kleinen Verlag veröffentlicht und das Buch gibt es schon längst nicht mehr, deshalb war alles wie immer J Nur früher in der Schule wurde ich ab und zu darauf angesprochen.

12. Weißt du noch, wovon deine allererste Geschichte gehandelt hat? Ja, das weiß ich noch . Ich war sechs oder Jahre alt und es ging um Lars, den Eisbären, der eine Freundin namens Lena hat, mit der er eine Überraschung für den ersten April vorbereitet.  Die Geschichte hat meine Mutter damals für mich auf der Schreibmaschine abgetippt, die habe ich immer noch

13. Rätst du anderen Schriftstellern zum Selfpublishing oder zur Verlagveröffentlichung? Das kommt auf den Schriftsteller an. Man muss der Typ für Selfpublishing beziehungsweise Verlagsveröffentlichung sein. Jeder muss selbst herausfinden, was ihm besser taugt.  Als Selfpublisher kann man sich beispielsweise komplett ausleben, muss aber sehr viel Zeit und Energie in das Buch und später in die Werbung stecken.  Als Verlagsautor muss man zum Beispiel erst einmal viel Fleißarbeit leisten, um einen Verlag zu finden, hat nach der Veröffentlichung aber nicht mehr so viel zu tun wie der Selfpublisher.

14. Was würdest du gerne schreiben, hast es dich aber noch nicht getraut? Seit einiger Zeit lese ich gerne Krimis und würde gerne mal einen schreiben, aber das ist komplett anders als Fantasyromane, deswegen habe ich mich da noch nicht rangetraut. Vorerst bleibe ich aber erstmal bei Fantasy.

15. Zuletzt: Hast du einen Tipp an alle Schreibanfänger, die gerade vielleicht an ihrem Bestseller schreiben? Schreibt eure Geschichten, wie sie euch gefallen und lasst euch nicht von erfolgreichen Büchern in eine Themenecke drängen, also schreibt zum Beispiel nicht nur eine Dystopie, weil Dystopien auf dem Markt beliebt sind.

Meine Homepage: http://www.carolingrotjahn.de

Ratgeberblog für Autoren: http://carolingrotjahn.wordpress.com

Die Woche rund ums Buch! Teil 1 – Die Autorin

Hey. Ich habe schon seid längerem diese Woche rund um das Buch geplant und jetzt ist es endlich soweit. Eigtl. sollte auch noch eine Lektorin hinzu kommen, aber da ihre Antworten leider immer noch nicht gekommen sind, fällt das eben aus. Länger warten wollte ich auch nicht, da ja im Oktober das „NaNotober“-Programm ansteht. Heute geht es also um den Beruf der Autorin – Jennifer Jäger.

1. Wer bist du eigentlich? Mein Name ist Jennifer Jäger, ich wurde 1992 geboren und lebe seit einiger Zeit in München.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Weißt du noch, worüber deine aller erste Geschichte gehandelt hat? Das ist eine sehr schwere Frage. Eigentlich schreibe ich schon Geschichten, seit ich schreiben kann.

3. Wie siehst du deine Zukunft als Autorin ?(könntest du dir ein Leben als hauptberufliche Schriftstellerin vorstellen?) Am liebsten würde ich eine Station für streunende Hunde in Italien eröffnen und nebenbei Bücher schreiben.

4. Wie ist es zu deiner ersten Veröffentlichung gekommen? Ich habe damals viele Verlage angeschrieben und schließlich eine Zusage bekommen.

5. Woran arbeitest du grade? Kann man auf eine neue Veröffentlichung warten? Ich arbeite gerade an mehreren Projekten, doch leider ist noch keines davon wirklich spruchreif. Mit einer neuen Veröffentlichung können meine Leser aber auf jeden Fall rechnen.

6. Woher bekommst du meistens deine Ideen? Wie hast du die Idee zu deiner ersten Veröffentlichung bekommen? Meine Ideen kommen immer sehr spontan und aus dem Nirgendwo. Meistens ist es ein einzelner Satz, aus dem dann eine komplette Geschichte entsteht.

7. Hattest du schon einmal eine Schreibblockade? Weißt du noch, wie du sie besiegt hast? Ich habe häufig Schreibblockaden, die meistens von zu viel (Uni-)Stress kommen. Bei mir hilft ein entspannter Spaziergang mit dem Hund oder ein warmes Bad.

8. Hast du neben Uni und sozialem Leben noch genügend Zeit fürs Schreiben? Ich nehme mir bewusst jeden Tag Zeit zum Schreiben. Für mich ist das Schreiben quasi schon ein Beruf und so behandle ich ihn auch; feste Schreibzeiten inklusive.

9. Was hast du noch für Interessen und Hobbys neben dem Schreiben? Ich spiele gerne Computerspiele und verbringe viel Zeit mit meinem Hund. Zudem liebe ich gute Filme, blogge und drehe Youtube-Videos

10. Wie lange dauert es von der Idee bis zum fertigen Buch? Das ist ganz unterschiedlich. An meinem ersten Roman habe ich über ein Jahr gearbeitet, bei einem anderen hat es gerade mal einen Monat gedauert.

11. Deine zwei Traumlosbücher haben ihr zu Hause bei dem eBook Verlag Impress unter Carlsen – hast du es vorher noch wo anders versucht? Nein, die Traumlos-Reihe habe ich extra für Impress geschrieben.

12. Wie gehst du mit Absagen um? Um ehrlich zu sein kann ich mit Absagen nicht umgehen, deshalb bewerbe ich mich nie bei Verlagen oder Agenturen.

13. Wäre Selfpublishing auch ein Weg für dich gewesen, deine Geschichten an die Welt zu bringen? „Saphirtränen“ habe ich über Selfpublishing veröffentlicht. Generell finde ich Selfpublishing super, allerdings nimmt dieser Veröffentlichungsweg viel Zeit in Anspruch.

14. Wie hat sich dein Leben durch die Veröffentlichungen geändert? Erkennen dich Leute auf der Straße oder ist alles noch wie zuvor? Haha, so weit ist es noch nicht. Manchmal werde ich auf Buchmessen oder bei Bloggertreffen erkannt, aber die Leute sind immer super nett und ich freue mich über jeden Kontakt. Geändert hat sich allerdings die Wahrnehmung in meinem Bekanntenkreis. Früher hat man meine Schreiberei als träumerisches Hobby abgetan, heute nimmt man mich ernst.

15. Warum sollten Leute, die sich nicht trauen ihre Geschichte abzuschicken, das jetzt ändern? Weil Geschichten nicht in (virtuellen) Schubladen liegen, sondern die Welt sehen wollen.

16. Zuletzt: Ein kleiner Tipp für Anfänger, die gerade vielleicht an ihrem Bestseller schreiben? Man sollte nicht erwarten, dass das erste Manuskript perfekt ist. Bis ein Buch veröffentlicht wird, durchläuft der Text viele Überarbeitungsschritte. Ein guter Lektor bzw. ein guter Beta-Leser ist wirklich Gold wert!

Das Buffet eines Autors

Kennt ihr den Spruch: „Das Auge will mehr …“? Stellt euch einfach ein Buffet vor, wo allerdings keine Speisen sondern Projekte zur Auswahl stehen. Alles sieht so unglaublich gut aus, du willst einfach jedes haben. ABER du kannst dich nur für eines entscheiden. Du könntest natürlich auch mehr nehmen, aber am Ende liegt die Hälfte davon  nicht aufgegessen da. So geht es mir gerade.

Ich habe drei Projekte.

  1. Das Projekt, das ich schreiben will aus tiefster Seele: das wäre Corvus
  2. Das Projekt, das ich sowieso noch mal überarbeite will und auch drauf Lust habe: Blutmond
  3. Das Projekt, das ich gerne weiterbringen würde und dessen Idee ich geil finde: Grim Reaper

Was soll ich also tun? Ich kann mich für keines davon entscheiden. Sowieso komme ich in letzter Zeit nur wenig zum Schreiben. Ich habe mit Corvus schon angefangen, aber irgendwie scheue ich mich. Bei Grim Reaper hält mich vom längeren Schreiben die Tatsache ab, das es auf englisch geschrieben ist und bei Blutmond bin ich noch von den alten Erfahrungen etwas scheu.

Mein Versuch jetzt: Ich werde Ausschnitte zu den Geschichten schreiben (bei Grim Reaper gegebenfalls auch auf deutsch) und dann sehen, was mir am besten gefallen hat, bzw. was am einfachsten von statten gegangen ist. Wenn ihr einen Rat habt, könnt ihr ihn gerne in den Kommentaren verwaisen lassen.

Und jetzt sage ich (nochmal ?):  Der Grund, warum in den letzten Tagen nicht all zu viel von mir gekommen ist, ist der, das ich fast den ganzen Tag in der Schule fest sitze. Aber ich versuche euch nicht hängen zu lassen.

Und jetzt noch einen schönen Abend 🙂 eure Pummelbiene