Überarbeitung und BoD ~ meine Woche

Neben Schule und Praktikumsproblemen gibt es noch die Welt des Schreibens und Überarbeitens und aktuell ist jene Welt um einiges besser. Ich habe einen Rhythmus gefunden, mit dem ich gut klar komme. Ich schreibe viel und gerne an ´Valkyria´, überarbeite mit einer nie vorhandenen Disziplin und auch mein Nebenprojekt ´Death Scythe´ läuft super. Ich nehme mir jetzt einfach mal die Zeit, ein bisschen über diese Projekte zu plaudern.

Kegaz

Was euch alle wohl am Meisten interessiert, ist Kegaz, denn es ist das Projekt ds so nah wie nur irgendwie möglich vor der Veröffentlichung steht. Nicht einmal Corvus kam so weit. Ich habe das Buch zu Ende geschrieben und es ist gerade im Überarbeitungsmonat. Und dabei komme ich ziemlich gut voran. Täglich ca. 15 Seiten sind ein gutes Maß für mich, da ich leider keine so gute Ausdauer beim Lesen habe. In meinem Zeitplan steht, das mindestens im Oktober das Buch zu Ende korrigiert werden sollte. Danach geht es noch zu dem Lektor (ich finde das ist gerade bei einer Erstveröffentlichung etwas unumgängliches!) und dann noch an einige Testleser. Das dürfte natürlich noch eine Weile dauern, bis aus diesem Stück Wortgemenge ein ordentliches, vorzeigbares Buch ist – aber die Wartezeit haltet ihr bestimmt aus. In der Zeit, in der das Buch sozusagen auf Reisen ist, würde ich mich gerne um die Vermarktung kümmern. In diesem Bereich bin ich so gut wie eine Null, genauso wie im Coverdesignen. Was das bedeutet? Merchandise (also Lesezeichen, Flyer usw.) drucken lassen, meinen namen in die Ohren flüstern und einen Dämon beschwören um mich dann auch wirklich erfolgreich zu machen. Auch das Cover muss für die Print-Version umgestellt werden.

Und dann ist ja noch die Frage – wo und wie veröffentliche ich?

BoD, Createspace oder Neobooks?

Diese drei hübschen sind ziemlich berühmte Veröffentlichungsportale. Createspace ist dabei wohl das bekannteste, denn es wird von Amazon angeboten. Auf eine ziemlich einfache Art und Weise wird aus einer Datei ein Buch. Bei Createspace gibt es natürlich den großen Vorteil, das es direkt mit Amazon verbunden ist. Amazon – wow!

Aber für mich persönlich hat BoD einen großen Eindruck geschunden. Wo ich vorher noch ziemlich unsicher war, ob es das richtige für mich wäre, habe ich mich nach kurzer Recherche richtig in dieses Portal verliebt. Zumindest auf den ersten Blick. Ich finde es toll, das über BoD die Projekte nicht nur an Amazon geschickt werden, sondern auch an andere Anbieter – so zum Beispiel auch den Buchhandel. Für mich wäre es ja der Traum eines Tages mein Buch im Buchhandel zu sein. Ein schwieriges Projekt ist das natürlich, aber seht es mal so – geht ihr in einen Buchhandel und fragt nach dem Buch, wenn ihr auch nur fragt, dann sind die Händler vielleicht interessiert und denken sich „Hmm, könnten wir doch mal ins Regal stellen. Scheint ja nicht schlecht zu sein.“ Fragen dann noch mehr Leute nach, dann kommt auch mehr Interesse in die Sache und Boom! Famous! 😀 Oder so ähnlich.

Entschieden habe ich mich natürlich noch nicht und ich werde mich noch genauer über alles informieren. Am Ende ist es ja auch nur wichtig, das ihr ein tolles Buch in den Händen haltet und von der Geschichte wie von dem Aussehen her begeistert seid.

Anderes

Valkyria läuft genauso gut. Ich bin um die 100 Seiten und habe Spaß an der Geschichte. Nebenbei schreibe ich noch an ´Death Scythe´ was einfach nur ´The 9´ ist, nur umbenannt. Ichschreibe daran kapitelweis und ja … mehr kann ich dazu auch nicht sagen.

Ich hoffe ihr seid neugierig auf diese Informationen gewesen – oder auch nicht 🙂

Liebe Grüße, eure Pauli.

#Kegaz und liebe Herzen – Meine Woche

Ihr seid wirkliche Herzen. Letzte Woche um diese Zeit habe ich einen plötzlichen Ansturm auf meiner Facebook-Seite bekommen, da das Cover zu ´Valkyria´ veröffentlicht wurde. Es ist ziemlich seltsam, das man zuerst das Cover zu Band 2 veröffentlicht, aber ich möchte euch einfach noch neugierig halten! Ich bin in beide unglaublich stark verliebt und freue mich, es euch bald präsentieren zu können! Danke an die lieben Leute, die ein Like auf meiner Seite hinterlassen haben oder sogar geschrieben haben, sie würden gerne das Buch lesen. Es ist zwar etwas peinlich, sagen zu müssen, das man ja noch nicht veröffentlicht hat – aber ach was 😀

An Kegaz läuft gerade einfach alles gut. Ich habe wunderschöne Cover, das Schreiben läuft super und Band 1 ist schon weit mit der Korrektur. Danach geht es dann zum Lektor (ich bin sehr stolz, dass ich einen habe). Band 2 habt bisher nur 31 Seiten, aber das liegt wohl auch daran, dass mein Herz noch immer in Kegaz steckt. Es ist ein tolles Gefühl, noch einmal alles mit zu erleben. Diesmal natürlich aus einem ganz anderen Sichtpunkt.

Heute war ich unterwegs und habe, ihr werdet es kaum glauben, einen Buchtrailer gedreht. Oder zumindest Teile davon. Ich bin nicht wirklich gut mit Schnittprogrammen und als Schauspielerin bin ich auch nicht die beste. Trotzdem hat es Spaß gemacht, mit Bäumen zu kuscheln und vor Spinnen zu fliehen. Ein paar Szenen dafür muss ich noch im Winter drehen, wofür  dabei noch Schnee benötigt wird. Hoffentlich schneits bald 😀

So das war es mit dieser Woche 🙂 Bis zum nächsten Mal ^^

[Interview] Kennen Sie schon … Marie Graßhoff? – TEIL 2

Gestern habe ich euch eine ziemlich nette Dame vorgestellt, die ein über 800 Seiten dickes Buch heraus gebracht hat! Die Fragen für den zweiten Teil werde ich jetzt ohne großes Trara der Menschheit zeigen 🙂 Viel Spaß!

Deine Geschichten sind sehr eigen, „philosophisch“ und zum Nachdenken anregend. Brauchst du selber lange um diesen Effekt zu kreieren oder liegen dir die passenden Worte meistens schon im Kopf?

Eine sehr gute Frage! Aber im Grunde geht es mir leicht von der Hand. Ich glaube, da kommt vor allem durch, dass ich meine „Karriere“ mit dem Schreiben von Gedichten begonnen habe. Aber irgendwann wurden die nachdenklichen und lyrischen Phrasen, die ich in meinen Gedichten einbringen wollte, einfach zu umfassend – und so habe ich sie in meine Romane einfließen lassen.

Deswegen geht es mir ganz leicht von der Hand. Denn genau diese nachdenklichen Gedanken sind das, was mich den ganzen Tag über beschäftigt.

Worüber würdest du gerne einmal schreiben, traust es dich aktuell aber nicht?

Hm, da fällt mir ehrlich gesagt nichts ein. Ich liebe es, beim Schreiben (und Planen meiner kommenden Romane) immer wieder meine eigenen Grenzen zu überschreiten und mich in Bereiche vorzutasten, die mir bisher noch unbekannt sind. „Nicht trauen“ gibt es dabei nicht. Es gibt zukünftige Projekte, vor denen ich schon ein wenig Angst habe, weil ich befürchte, ihnen noch nicht ganz gewachsen zu sein. Aber ich werde mich trotzdem an sie heranwagen. Denn ich weiß, wenn ich mit Leidenschaft rangehe, dann kann es was werden.

Also: Wenn ich etwas schreiben möchte, dann schreibe ich es auch! 🙂

Wovon lässt du dich am meisten während des Schreibens ablenken? Was ist dein Must-Have für Schreibsessions?

Also wenn ich Zeit zum Prokrastinieren habe, dann lasse ich mich natürlich gern mal vom Internet ablenken. Denn gerade, wenn ich recherchiere, verliere ich mich gern mal in den Seiten, die ich dafür durchstöbere (immerhin kann Recherche auch unglaublich inspirierend sein).

Da ich inzwischen aber nur noch sehr wenig Zeit zum Schreiben habe, habe ich meinen Vorgang eigentlich ziemlich gut optimiert, sodass Ablenkungen eigentlich kein Problem mehr sind. Ich möchte die wenige Zeit, die ich habe, einfach so effizient wie möglich nutzen. Denn genau diese Zeit bedeutet mir von aller Zeit des Tages am meisten.

Meine Must-Haves für Schreibsessions sind eigentlich nur ich, mein PC und meine große Planungstabelle für Kernstaub. Auf alles andere kann ich verzichten. Ich schreibe inzwischen oft im Zug, in Cafés, an Bahnhöfen oder dergleichen. Dort mache ich es mir natürlich so bequem wie nötig, aber oft hat man in diesen Situationen keinen Luxus. Und im Grunde kann ich auch ohne alles auskommen und einfach nur losschreiben. Dazu braucht es nur ein Schreibgerät, meinen Kopf und meine Planung.

Im absoluten Optimalfall habe ich natürlich noch mehr da. Zum Beispiel zu den Schreibnächten, decke ich mich immer sehr gut mit „Luxusartikeln“ ein, um mich so richtig zu verwöhnen: Kaffee, Wein, Club Mate (ich hab gern eine große Getränkeauswahl), Chips, leichtes Essen (wenn ich zu viel esse, kann ich nicht so gut denken). Dann natürlich meine gefühlt 100 Notizbücher, Zeichenzeug, ein Kernstaub-Buch zum Nachschlagen, Kerzen, gemütliches Licht und und und.

Außerhalb des Schreibens drückst du deine Kreativität mit verrückten Haarfarben aus. Wann hast du damit angefangen und welche war bisher deine Liebste?

Wow, das ist schwer. Also ich habe im zweiten Semester meines Studiums damit begonnen. Das war 2010. Da habe ich meine Haare das erste Mal (vom Friseur) violett färben lassen. Das war ziemlich aufregend. Inzwischen habe ich schon den ganzen Regenbogen durch. Von Neongrün bis Nachtblau. Und im Grunde hatte jede dieser Farben ihre Vorzüge und ihre coolen Seiten.

Am liebsten mochte ich bisher aber meine Universums-Haarfarbe, die alle Farben beinhaltete, zu denen mich Kernstaub inspirierte. Und die Farbe, die ich jetzt habe: Silbergrau. Diese Farbe wollte ich schon, als ich noch viel jünger war als jetzt, und sie ist unter anderem am schwersten hinzubekommen. Deswegen fühle ich mich damit auch einfach total wohl.

Woran arbeitest du gerade und worauf können sich deine Leser demnächst freuen?

Ich arbeite noch immer – schon seit gefühlten Ewigkeiten – an Kernstaub Band 2: Weltasche. Dieses Buch wird so lang sein, dass ich es in zwei Teile spalten werde. Und ich habe mir vorgenommen, den ersten dieses Jahr noch zu beenden. Das ist das große Ziel, das ich hoffentlich noch erreichen werde.

Außerdem arbeite ich noch immer an einem umfassenderen Kernstaub Spin-Off, den eine Leserin bei einem Gewinnspiel gewonnen hatte. Dabei wird es um Ngaja und A’en – also die beiden Hauptpersonen aus Kernstaub – zu Zeiten vor der französischen Revolution gehen. Dafür muss ich noch einiges recherchieren, aber der Spin-Off wird am Ende nur kurz werden. Und hoffentlich innerhalb des nächsten Monats fertig werden.

Das sind die beiden Sachen, die in absehbarer Zeit von mir zu erwarten sind!

Du bastelt selbst Cover. Wie bist du so gut geworden und kannst du dir vorstellen, diese irgendwann als Dienst für andere anzubieten?

Oh, vielen Dank erst einmal für das Lob! Also ich denke, ich habe noch superviel zu lernen. Denn wirklich professionell arbeite ich noch nicht – ich meine, ich benutze Gimp und nicht mehr als mein Mousepad am Laptop. (Traurig aber wahr, ich habe nicht einmal eine Mouse. Die hole ich nur für Egoshooter raus 😛 )

Das bedeutet: Ich denke, ich habe lange genug geübt, um meinen eigenen Ansprüchen gerechter zu werden. Und um Cover schaffen zu können, die ich selbst ganz okay finde. Aber wirklich richtig komplexe Aufträge, Retuschen oder dergleichen könnte ich einfach nie leisten und vermutlich auch nicht mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln umsetzen. Deswegen kann ich mir eher nicht vorstellen, irgendwann auch einmal professionell Cover für andere Autoren zu erstellen.

Vielleicht eines Tages, wenn ich deutlich mehr Erfahrung, Ausrüstung und Können habe. Aber dieser Tag ist noch fern 😀

Den ersten Teil des Interviews findet ihr hier!

Weitere Interviews gab es mit: Jennie Jäger (Autorin), Caro Grotjahn (Autorin) , Marlon Barker (Verleger), Anna Moffey (Buchcover-Designerin) und Tinka Beere(Rezensionistin).

Zu meinem letzten Blogpostmeiner Rezension zu „Mara und der Feuerbringer).

[Interview] Kennen Sie schon … Marie Graßhoff? – TEIL 1

Ich freue mich wirklich, heute diesen Post in die Welt zu schicken, immerhin ist es ein ganz spezieller Gast, der meine Fragen beantwortet hat. Wer Kernstaub kennt, kennt auch sie – Marie Graßhoff, ein poetisches Genie, das auch mit Haarfarben und Fotographien ihre Gedanken zum Ausdruck bringen kann! Aktuell findet eine “Geburtstags-Feier” auf Facebook statt, die zelebriert, das “Kernstaub” jetzt schon 5 Jahre alt ist. Ich durfte freundlicherweise einige Fragen an die liebe Marie schicken und die Antworten haben mich wirklich neugierig gemacht. Da diese aber auch ziemlich lang sind, wird dieses Interview in zwei Teile gespalten. Der erste Teil kommt heute (wer hätte das gedacht), der zweite dann morgen. Dabei werdet ihr so einiges über ihr Buch und auch sie selber herausfinden! Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim Lesen!

Wie bist du auf die Idee von „Kernstaub“ gekommen und wie ist dessen Entstehungsgeschichte?

Die Entstehungsgeschichte bei Kernstaub ist glaube ich etwas ungewöhnlich dafür, dass das Projekt jetzt so riesig und komplex ist. Im Jahr 2010 hatte ich mich in eine ziemlich große Schreibkrise manövriert. Viele Romane hatte ich 2009 beendet und dann immer und immer wieder versucht, neue Projekte zu starten. Aber irgendwie war einfach nicht das richtige dabei. Ich war sogar schon am »Ich kann gar nicht mehr Schreiben«-Punkt angelangt. Auch wenn Inspiration noch immer in Massen vorhanden war.

Eines Abends nach einem Kinobesuch fuhr ich in einer S-Bahn zwischen Frankfurt und Mainz-Kastell. Die Sonne ging hinter den Weinbergen unter und ich fühlte mich sehr zufrieden und etwas müde. Die Bahn war fast leer. Aber in meiner Nähe saßen 3 Männer, die alle in unterschiedlichen, fremden Sprachen telefoniert haben. Ich habe nicht ein Wort verstanden. Und als ich mich nach einigen Minuten wieder in der Bahn umsah, lag da eine Uhr auf dem Platz mir gegenüber. Eine Taschenuhr. Sicherlich war sie jemandem aus der Tasche gerutscht, aber mir kam es kurz so vor, als wäre sie einfach dort aufgetaucht.

Und ich dachte: Eigenartige Dinge passieren überall und zu jeder Zeit. Was, wenn sie irgendwie miteinander zusammenhängen? Was, wenn unsere Welt sich langsam verändert, immer sonderbarer wird, aber wir Menschen sind gar nicht in der Lage, das zu sehen?

Da war die Grundidee zu Kernstaub geboren. Zum System und den Phasen, die den Rahmen des Romans bilden.

Außerdem war da noch ein Traum. Es war ein Winter ohne Schnee, aber der Boden war gefroren und ganz hart. Und von irgendwo oben kam ein seltsames, goldenes Licht, das die ganze Welt um mich herum benetzte. Es war eiskalt, meine Hände waren schon ganz taub und alles um mich herum schien tot und leblos zu sein. Eine wahre Einöde. Aber der goldene Schein hat alles ganz warm wirken lassen.

Dieses Bild hat mich dann zu der dystopischen Welt aus Kernstaub inspiriert.

Erst setzte ich mich also dran, eine leichte und nette Jugendstory aus diesen Einflüssen und Gedanken zu stricken. Ein paar Rätsel hier und da, aber sonst nicht allzu Krasses, weil ich einfach etwas suchte, mit dem ich meine Schreibblockade überwinden konnte. Aber je länger das Projekt in meinem Kopf reifte und je weiter ich es plante, umso komplexer und größer wurde es. Bis es die heutigen Ausmaße angenommen hatte.

Im August 2010 schrieb ich das erste Wort. Und bis heute bin ich dabei und hatte seitdem nicht eine Schreibblockade mehr!

Wenn du zu einem deiner Charaktere werden könntest, welchen würdest du aus welchen Gründen wählen?

Darüber habe ich jetzt sehr lange nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich eigentlich keiner von meinen Charakteren sein möchte. Nie. Wer „Kernstaub“ kennt, weiß vielleicht, warum. Der Roman beschäftigt sich mit den ganz großen Thematiken wie Leben und Tod, der Sinn der Existenz und so weiter. Dementsprechend dramatisch – ja fast fatal – sind die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander angelegt und konzipiert.

Ngaja, die nur Leben will, aber allein ihrer Existenz wegen umgebracht werden soll. Oder A’en, der sich an all seine Leben erinnert, egal wie oft er stirbt und wiedergeboren wird – obwohl er doch nur ruhen und vergessen möchte. Oder Glen, der sich die Schuld an der Zerstörung der Welt gibt (und damit nicht zu 100% Unrecht hat).

Beim Schreiben weine ich total oft. Aber vor allem bei schönen Szenen aus der Vergangenheit, weil sie einfach so selten sind, dass es mich total fertig macht. Nein, je länger ich darüber nachdenke, umso froher bin ich, dass ich keiner von diesen Charas sein muss :‘)

Was war dein schönster Moment mit einem deiner Romane?

Oh, die Arbeit an meinen Romanen besteht aus wahnsinnig vielen schönen Momenten, zwischen denen ich mich gar nicht entscheiden kann! Natürlich ist das Schreiben daran toll – und jedes Mal, wenn sich jemand dazu bereit erklärt, mit mir über meine Texte zu plaudern. Jedes Mal, wenn ein Leser sagt, dass er mitgerissen war und gelacht und geweint hat. Oder wenn sich Leser wirklich die Mühe machen, FanArt zum Roman anzufertigen oder mir anderweitig unter die Arme greifen. Das ist so ein tolles Gefühl. Zwischen all diesen Momenten kann ich gar keine Rangfolge erstellen, weil sie alle so toll sind!

Wie stellst du dir dein Leben in ca. 10 Jahren vor? Bestsellerautorin oder Weltraumastronautin?

Soweit kann ich gar nicht vorausschauen. (Hoffentlich habe ich Kernstaub da schon fertig. Haha ;)) Ich lebe eher von Moment zu Moment. Bestsellerautorin werde ich eh nie werden, damit habe ich mich schon in Frieden abgefunden. Dafür sind meine Texte einfach zu speziell.

Der Traum wäre natürlich, dass ich in 10 Jahren einen kreativen Beruf habe (wie jetzt auch schon), in dem ich etwas mehr Zeit habe. Vielleicht arbeite ich dann nur noch halbtags und wohne in einem Häuschen auf dem Land. Oder in einer Wohnung in einem Hochhaus. Beides kann ganz bescheiden sein. Und ich schreibe noch immer vor mich hin und bin zufrieden (wie jetzt auch schon).

Ich habe keine so hohen Ansprüche.

Solange ich Zeit zum Schreiben habe, ist alles gut 🙂

Du zeigst ein großes Interesse fürs Weltall. Woher kommt diese Zuneigung und an welchen Ort in unserer Galaxie würdest du gerne reisen?

Ich liebe das Weltall einfach schon immer! Als alle Mädchen noch Prinzessin, Ballerina, Sängerin und Schauspielerin werden wollten, hatte ich schon feste Pläne, einmal auf den Mond reisen zu wollen, fremde Welten zu erforschen und einmal ganz große wissenschaftliche Entdeckungen im Weltraum zu machen.

Schuld daran ist vermutlich mein Papa. Der größte Star Trek und Star Wars Fan aller Zeiten. Mit den Filmen und den Serien bin ich praktisch groß geworden. Und ich hatte schon als kleines Mädchen die fantastischsten Vorstellungen davon, was dort draußen wohl auf uns warten könnte. Fast, als wäre ich bereits mit dem Wissen geboren worden, dass unsere Welt nicht alles ist.

Wenn ich einen Ort im Weltall bereisen könnte, würde ich erst einmal mit unserem Sonnensystem beginnen. Es gibt so magische und unglaubliche Orte, allein schon in unserer „Nachbarschaft“. Weiter weg würde ich dann gern einmal die großen Sternennebel sehen. Oder einen Pulsar von nahem. Und wenn es möglich wäre, würde ich so nah wie möglich an ein schwarzes Loch reisen und mich vielleicht hineinziehen lassen, um einen Blick hinter den Ereignishorizont werfen zu können 😉

Gab es Momente während „Kernstaub“ oder „Weltasche“ in denen du am liebsten alles weg geworfen hättest und wie bist du darüber hinweg gekommen?

Ich glaube, diese Momente kennt jeder Schriftsteller. Aber bei der Kernstaub-Trilogie hielten sich solche Anwandlungen immer relativ in Grenzen. Natürlich zweifelt man. Und ich habe wirklich kein sehr stabiles Selbstbewusstsein, was es nicht gerade leichter macht. Aber meine Liebe und Leidenschaft haben mich dann doch immer wieder dazu gebracht, weiterzumachen. Mich weiterzuentwickeln 🙂

Ich habe ab und an mal daran gedacht, die Veröffentlichung rückgängig zu machen. Aber das liegt vor allem daran, dass ich ab und an schwache Phasen habe, in denen ich mich leicht entmutigen lasse. Zu keinem Zeitpunkt habe ich allerdings das gesamte Projekt angezweifelt – denn schreiben werde ich immer. Egal, ob es jemand liest/ich es jemandem zeige oder nicht.

Was wäre dein Tipp für junge Autoren, den du ihnen auf den Weg geben möchtest?

Ganz einfach: Schreibe, was du liebst. Schreibe das, was dir etwas bedeutet.

Es wird immer Menschen geben – egal ob in deinem realen oder virtuellen Umfeld -, die dir das unangenehme Gefühl vermitteln, du müsstest dich irgendwie dafür entschuldigen, was du schreibst. Hört nicht darauf! Du möchtest Fantasy schreiben? Dann schreib es! Du liebst es, leichte Liebesgeschichen oder hochphilosophische Texte zu verfassen? Dann schreib sie! Science Fiction, Gay Romance, Drama, Märchen, Steampunk, Horror – egal, welches Genre: Wenn ihr es liebt, dann schreib es. Und entschuldige dich nicht dafür, sondern tu es voller Leidenschaft!

Wenn du schreibst, was du liebst, dann wirst du auch all die Energie und Motivation aufbringen können, deinen Text bis zum Ende zu verfassen – und darüber hinaus. Du wirst die Energie besitzen, die es braucht, um auch andere mit deinen Ideen zu „infizieren“, sie in deine Welt zu ziehen und mit auf deine Reise zu nehmen. Wenn du das liebst, was du schreibst, dann wirst du deinen Text nicht aufgeben – egal, welche schlimmen Phasen und Zweifel du durchmachst.

Es gibt immer Tiefpunkte – denn wenn man sein ganzes Herz in eine Sache steckt, dann ist es nur allzu angreifbar und verletzlich. Aber am Ende wirst du die Geduld und das Durchhaltevermögen besitzen, um alle Probleme zu überwinden, dein Ding durchzuziehen und am Ende sehr, sehr zufrieden zu sein!

Nun verabschiede ich euch vorerst in den Abend und hoffe, euch hat das kleine Interview gut gefallen. Wie gesagt, der zweite Teil der Fragen folgt dann morgen!

Bis denne 🙂

[Rezension] Mara & der Feuerbringer

Die nordisch-germanische Mythologie ist jetzt gerade sehr beliebt und auch nicht mehr wirklich unbekannt. Das liegt wohl auch an den Marvel-Filmen, die sich in den neun Welten rund um Yggdrasil befinden. Auch Autoren wenden sich dieser Inspirationsquelle zu. Neben ´Mara und der Feuerbringer´ kann man auch noch die ´Midgard-Saga – Niflheim´ lesen oder auch mal in die Herr der Ringe Trilogie hineinschnüffeln und nach den versteckten Inspirationen suchen, die Tolkien in der germanischen Mythologie gefunden hat.

Nun aber zu diesem Buch, das ich rezensieren möchte, weil es mir wirklich gut gefallen hat. Autor Tommy Krappweis brachte ´Mara und der Feuerbringer´ schon 2009 heraus, die meisten werden aber erst durch den gleichnamigen Film von dem dazugehörigen Buch gehört haben. Diesen April schaffte es Mara mit den nordischen Göttern in die Kinos (nein, ich habe den Film nicht gesehen, freue mich aber nach diesem Buch darauf, ihn zu kaufen!).

Worum geht’s?

Mara ist vierzehn und hat sich mit den normalen Dingen rumzuschlagen, die es halt so zum herumschlagen gibt. Sie hat eine total peinliche Mutter, die es vorzieht mit Bäumen zu sprechen und sich in Erde einbuddeln zulassen. Ihr Vater ist (vielleicht sogar verständlicherweise) von der Familie weggezogen und verschwendet keinen Gedanken daran, einmal anzurufen. In der Schule ist Mara das Opfer der Ärgereien, Anführerin der Jugendlichengruppe ist natürlich die fiese Larissa. Außerdem ist Mara die letzte Spákona, also die letzte Seherin überhaupt und muss dafür sorgen, dass Halbgott Loki dort bleibt, wo er hingehört.

Nun ja, letzteres ist wohl außergewöhnlicher als gedacht. Als Mara von einem sprechenden Zweig erklärt bekommt, was sie sein soll, bekommt ihr Leben eine ganz schöne Kehrtwende. Sie bekommt seltsame Visionen von fremden, schreienden Männern und Riesenschlangen, die im Wasser dümpeln. Vollkommen planlos und verwirrt, warum sie plötzlich Teil der nordischen Mythologie sein soll, sucht sie sich Rat bei Doktor Weissiger. Der will ihr anfänglich nicht glaube, Mara kann ihn aber überreden. Mit ihm gemeinsam versucht sie mehr über dieses seltsame Abenteuer heraus zu finden. Ihre Aufgabe ist, neben der Loki-Sache, die Frau dessen aus den Fängen des mysteriösen Feuerbringers zu holen. Ob sie das schaffen kann?

Meine Meinung:

Nach einer langen Zeit ohne wirklich geschrieben zu haben, war Mara ein richtiger Tritt in den HIntern. Das Buch des Bernd-das-Brot Erfinders ist auf eine sehr angenehm entspannte Weise verfasst. Ich selbst habe das Buch binnen weniger Stunden verschlungen, einfach weil man es so leicht und flüssig lesen konnte.

Auch die Cahraktere sind es wert, begutachtet zu werden. Zum einen ist da ja Mara, die Protagonistin, die eigentlich nicht auffallen will. Innerhalb des Buches durchsteht sie eine ganz schöne Typ Veränderung. Von dem Mädchen, dass lieber unsichtbar wäre als weiterhin von Larissa gepiesakt zu werden zu der Verhinderung  Ragnaröks.

An ihrer Seite dann Professor Weissinger, der nordisch-germanische Mythologie studiert und einen ziemlichen Hass auf den Opern-Komponisten Wagner hegt. Er ist klug, glaubt aber auch desöfteren, alle müssen wissen, was er weiß. Das gibt zwischen den beiden harakteren eine guten und trotzdem erheiternden Moment. Immerhin erfüllt Mara ihm auch so manchen Traum und hilft ihn, die nordischen Götter ganz persönlich kennen zu lernen!

Von der Sprache der beiden fand ich schon, das man einen Unterschied feststellen konnte. Das ist vielleicht nichts wirklich besonderes, aber ich wollte es erwähnen. Mara hat eine ziemlich lockere Jugendsprache, in ihrer Sprache genauso wie in ihren Gedanken. Weissinger hingegen hat eine sehr gehobene Art zu sprechen, jedes Wort von ihm scheint mit Wissen geladen zu sein.

Noch ein wichtiger Punkt in der ganzen Sache ist die Mythologie selbst, bei der ich noch vieles gelernt habe. Man merkt, dass sich der Autor nicht nur das bekannte Wissen genommen und zu einem Buch gemacht hat, sondern sich auch wirklich informiert hat. Es war angenehm zu lesen und nach den versteckten Hinweisen  zu suchen, die mit der Mythologie in Kontakt standen. So zum Beispiel der seltsame Sminarleiter namens Dr. Thurisaz. Der Name ist nämlich der einer Rune die Thor gewidmet ist.

Fazit:

Wer auf eine leichte aber trotzdem interessante, neugierig machende und auch  spannende Lektüre aus ist, sollte sich beim nächsten Buchladenbesuch vielleicht einmal ´Mara´mit nach Hause nehmen und gemeinsam mit ihr erforschen, was es mit dem Feuerbringer zu tun hat.

Tipps und Tricks für Schreibnächte

Seid ihr bereit? Schreibarbeit! Morgen naht ein weiteres Mal die 23. Schreibnacht, ein Event in dem sich irre Autoren zusammen schließen um gemeinsam zu schreiben, zu korrigieren oder sich (höchstwahrscheinlich auch) gemeinsam von den eigentlichen Projekten abzulenken, aber selbst dann lohnt es sich.

Du warst noch nie bei einer Schreibnacht dabei? Ändere das! Schreibnächte wurden von Jennie Jäger eingeführt, einer fantastischen Autorin mit einer ebenso genialen Idee. Der Sinn hinter den Schreibnächten ist es, das epische Gefühl der Gemeinsamkeit kombiniert mit dem, des Schreibens zu verbinden und zu fühlen. Du sitzt an deinem Computer oder vor deinem Notizbuch, scheinbar alleine – aber das bist du nicht! Hundert andere Leute sitzen, zumindest in Gedanken, neben dir und motivieren dich, brüllen dich an weiter zu machen oder mssieren deine wunden Fingerknöchel, sollte es dir zu sehr weh tun. Das ist eines der besten Gefühle, die du haben kannst, neben Protagonisten zu ärgern und Leser in deinen Bann zu ziehen?

Wie läuft das denn jetzt ab? Du setzt dich kurz vor 20 Uhr an deinen Rechner, starrst teils auf ein weißes Stück Papier, teils auf die Facebook-Veranstaltung. Du wartest darauf, dass die Uhr auf 20 umschlägt und für dich offiziel die Schreibnacht begonnen hat. Jede Stunde wird hier eine Aufgabe für alle Autoren gestellt, die sich kurz ablenken oder inspirieren lassen wollen. Dazu gibt es einen Special Guest, dieses mal ist es Natalja Schmidt., sie ist Agentin einer eigenen Agentur. Dazu gehört sie noch einem Fantasy/ SciFi-Lektorat an. Du kannst dir Fragen überlegen, die du daraufhin stellst und am Ende kommst du mit ganz vielen Worten und neu angebrachtem Wissen zurück.

An was sollte man vorher denken? Manche Autoren stürmen unüberlegt in die Schreibnacht, das ist auch kein Problem. Bei mir allerdings habe ich immer das Gefühl, das wenn ich nichts vorbereite, irgendwann die Luft raus ist. Ich habe mir und euch einmal eine kleine ToDo Liste zusammen gestellt, wie ich mich für die Schreibnacht vorbereite.

TO DO:

  • Blog: Was euch eher nicht betrifft – ich muss ja noch diesen Beitrag fertig machen

  • Lesen: Lesen fördert beim Schreiben ungemein und deshalb würde ich gerne noch ca. 20 Seiten an meinem aktuellen Buch „Die Seiten der Welt“ lesen

  • Lesen²: dazu kommt dann noch das schnelle Einlesen in meine eigenen Projekte

  • Essen und Trinken: sehr wichtig! Wird von manchen zu ernst genommen, von Anderen unterschätzt. Ihr denkt ihr wollt abnehmen oder braucht es nicht – falsch! Ihr werdet essen wollen und irgendwann ist dann das Problem da, dass das ganze Essen in der Küche steht. Ich habe mir gestern alles gekauft, was ich brauche. Etwas Süßes, etwas Knuspriges, etwas Energiereiches, etwas Saures, etwas zum kauen und so weiter. Damit kann ich dann nicht verhungern oder verdursten!

  • Notizen bereit legen: Ich habe neben mir weißes Papier sowie mein Plotheft für Nebula/Kegaz bereit liegen, damit ich immer etwas notieren oder nachsehen kann

  • Musik bereitstellen: Manche Menschen können nicht ohne Musik, ich brauche sie nicht wirklich, aber schaden tut es auch nicht. Ich habe auf YT eine Playlist, sowie auch auf Spotify.

  • Inspiration?: Inspiration darf natürlich auch nicht fehlen. Ich habe meine Pinwände auf Pinterest und einen Inspirationsblog auf Tumblr. Da können mir die Ideen hoffentlich nicht so schnell ausgehen.

  • Was kann/will ich schreiben?: neben dem Heraussuchen der Projekte hört es nicht auf. Ich habe mir für beide Romane herausgeschrieben, was ich heute schreiben kann, um einen kleinen Leitfaden zu haben. So habe ich die Geschichte, so wie sie verlaufen soll, in meinem Kopf und frage mich später nicht, wie ich da oder da gelandet bin und wie ich wieder weg komme

  • einschreiben: Da weiß ich selber nicht so genau, ob ich das auch mache, denn einschreiben kann man ja auch wenn die Schreibnacht begonnen hat

  • speichern/öffnen: der Sicherheit zu Liebe speichere ich alles ab, an dem ich heute schreiben werde und öffne es schonmal, damit ich gleich richtig los schreiben kann!

So, das war meine kleine To-Do Liste, von denen ihr natürlich gerne die Punkte so übernehmen könnt, wie ihr wollt. Meine persönliche To-Do Liste ist da noch zehn Seiten dicker, immerhin muss ich die Koffer packen und für meinen Geburstag morgen alles ordentlich vorbereiten.

Aber zurück zur Schreibnacht, sorg dafür, dass du dich an dem Platz, an dem du dich gerade befindest, an dem du auch schreiben wohl fühlst. Ist der Sitz bequem, ist die Ablenkungsgefahr minimal und ist genügend Platz für dein Hirnchaos? Ja? Perfekt!Was ich dir auch noch empfehlen kann,ist ein Inspirationsspaziergang. Den habe ich vor 2 Monaten vor der Schreibnacht gemacht und es hat wirklich tolle Eindrücke gegeben und gleichzeitig ein tolles Gefühl hinterlassen.

Was soll ich überhaupt schreiben?: Wenn du kein Projekt hast oder nicht weißt, die du damit anfangen sollst, lohnen sich Writing Prompts. Ob du bei google, tumblr oder pinterest nachsiehst, ist vollkommen egal, kreative und inspirierende Ideen findest du überall. In meinem letzten Schreibnacht Know How habe ich ein paar für euch vorbereitet, hier sind sie! „Ich werde Trophäen aus ihrem Rückgrat machen!“

  • Ein verzweifelter Familienvater raubt, um an Geld zu kommen, ein Haus aus. Doch rechnet er nicht damit, das sein Opfer ein Zauberer ist!
  • Ein Mann benutzt seine Röntgen-Fähigkeiten, um die Reichen zu berauben und die Armen zu beschenken.
  • „Ich kann die dunkle Materie riechen!“
  • Wenn dein Haus sprechen könnte, was würde das Gemäuer wohl sagen?
    • Wir tanzten mit Monstern durch die Nacht
    • Um das Licht zu beschützen, arbeiten wir im Dunkel.
    • Ein Assi-Hauptschüler mit schlechter Sprache macht eine Zeitreise. Wie kommt seine Pöbelaussprache im 30. Jahrhundert an?
    • Gewitter, mit dem nicht zu scherzen ist, denn mit jedem Blitz landet ein neuer Mensch auf der Erde.
  • Mache aus der langweiligsten Tätigkeit des Lebens etwas furchtbar spannendes!
  • Du wurdest vor einigen Jahren begraben. Plötzlich weckt dich Licht, denn das Grab wurde geöffnet. Und über dir stehen grüßend Gruselgestalten der Halloweenwelt.

No-Gos: Es gibt gewisse Dinge, die du während einer Schreibnacht lieber vermeiden solltest und die sind: Fernsehen und all die anderen Dinge, die dich ablenken. Facebook kannst du wegen der Veranstaltung geöffnet lassen, aber bitte mach den Ton aus, damit dich die Nachrichten-Geräusche nicht irre machen. Twitter, Instagram, Whatsapp, Handy, nervige Eltern – alles was dich nerven könnte, bitte vorher ausschalten.

Vergiss nicht, zwischendurch auch mal von dem Desktop weg zu sehen, denn es schadet deinen Augen. Schau zur Abwechslung mal aus der Ferne, damit sich deine Augen auch an andere Sichtweisen gewöhnen.

Das war es dann mit meinem kleinen Einstiegs-Blogbeitrag zur Schreibnacht. Hoffentlich hat er euch gefallen und ihr schaut euch einmal die ganzen schönen Seiten an, die ich zwischendurch verlinkt habe 🙂

Viel Spaß heute Nacht, eure Paulina!

Ab in den Urlaub – Tipps und Tricks für Schreiber

Für mich geht es bald schon wieder in den Urlaub und da versuche ich trotzdem zu schreiben. Wann wie wo? Meine Tipps und Tricks kommen jetzt!

Während des Fluges: Schlafen fällt bei mir schon einmal weg – Lesen oder Schreiben passt da viel besser! Aber wie. Klar, heutzutage kann man den Laptop locker mit ins Flugzeug mit nehmen oder das Handy benutzen, aber das Gewühle in meiner Tasche ist doof und ich bin immer sehr paranoid, was das Benutzen des Handys angeht. Also macht es doch mal ganz altmodisch, mit Papier und Stift!

  • schau dich um und schreibe und zeichne alles auf, was dir interessant vor kommt. Du denkst vielleicht, du brauchst das nie, aber irgendwann bist du dankbar für die Notizen.
  • schreib am Laptop oder mit Stift und Papier an deiner Geschichte weiter oder setze deine Charaktere in ein Flugzeug.
  • lies. Lesen ist etwas, das du im Flugzeug ziemlich viel machen kannst und dabei geht die Zeit schnell vorbei. Was ich zum Lesen mitnehme, kommt in einem späteren Post.

im Hotel:

  • Mein unschlagbarer Tipp – schreib auf, was du siehst, hörst usw. Bei einem Hotel kann man das ziemlich gut
  • setz dich auf den Balkon/ die Terasse und schreib mit einem fantastischen Ausblick aufs Meer oder auf einen Pool
  • lass dich durch nationales Fernsehen inspirieren

am Strand:

  • während ich im Hotel häufig mit Laptop schreibe, schreib ich am Meer hauptsächlich auf Papier
  • dabei nehm ich nur Bleistifte oder Kulli mit – bei der Wärme will ich nichts auslaufgefährdetes mitnehmen
  • Pass auf, das du mit deinem nassen Körper nicht gleich das ganze Papier nass machst

Nun. Dann mal einen schönen Urlaub euch allen! 🙂